Museum für Wattenfischerei
Hier in Wremen, einem alten Bauern- und Fischerdorf laufen noch heute täglich die Krabbenkutter zum Fang aus und wie eh und je werden von Einheimischen Reusen entlang des Küstenstreifens oder in den Prielen aufgestellt. Der Wremer Heimatkreis hatte sich zum Ziel gesetzt, ein Museum einzurichten und zu betreiben, in dem die Wattenfischerei in ihren unterschiedlichen Arten und Methoden und die Lebensbedingungen der Fischer und ihrer Familien in den Jahrhunderten dokumentiert werden soll.
Mit Unterstützung der Gemeinde wurde eins der ältesten Häuser des Ortes vor dem Verfall gerettet und durch den Heimatkreis in Eigenleistung zum Museum für Wattenfischerei ausgebaut.
Es liegt am Dorfplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zur über 800 Jahre alten, alles überragenden Wurtenkirche. Hier entstand "ein kleines besonderes Museum mit Piff", das anschaulich in seinen einzelnen Abteilungen die Geschichte und die Bedingungen der Wattenfischerei an der Nordseeküste zeigt: den Lebensraum des Wattenmeeres
- vom Ausgraben der Muschel bis zur Gewinnung von Muschelkalk
- der Entwicklung der Fangmethoden und Geräten. Vom Stellnetz bis zum modernen Drei-Netz-Kutter
- die Verarbeitung und Vermarktung der Fänge
- die Lebensbedingungen der Fischer und ihrer Familien
- die Krabbenküche und die originalgetreu eingerichtete Fischerstube
Museum für Wattenfischerei
Wremer Heimatkreis 85 e. V.
Wurster Landstr. 118
27638 Wremen
Telefon 04705/810606









